Bandana für Herren: Wie trägt man ihn?
Lange Zeit mit Cowboys oder Bikern assoziiert, erlebt das Bandana heute ein echtes Comeback in der Herrengarderobe. Und das aus gutem Grund: Nur wenige Accessoires verleihen einem Outfit so schnell so viel Persönlichkeit.
Praktisch und dekorativ zugleich ermöglicht es das Bandana, Farbe einzubringen sowie Kontrast und Tiefe in ein Ensemble zu bringen, das oft aus schlichten Teilen besteht.
Entdecken Sie in diesem Artikel mit The Nines, wie man es faltet und trägt!

Das Bandana: ein kleines Accessoire mit großer Geschichte
Das Wort "Bandana" stammt vom Hindi-Wort Bandhnu ab, was "knoten" oder "binden" bedeutet. Ursprünglich als praktisches Tuch zum Schutz vor Staub oder Sonne verwendet, überdauerte es Jahrhunderte und Kontinente, bevor es zu einem echten Accessoire wurde.
Im Laufe der Zeit wurde es von Seeleuten, Arbeitern, Cowboys und schließlich den Ikonen des amerikanischen Kinos übernommen. Heute findet es ganz natürlich seinen Platz in der zeitgenössischen Herrengarderobe, insbesondere in Kombination mit Stücken aus den Bereichen Workwear, lässiges Tailoring oder Riviera-Stil.

Wie faltet man ein Bandana?
Bevor man es trägt, muss man sicherstellen, dass es richtig gefaltet ist!
Die vielseitigste Methode besteht darin, ein Band zu formen: Legen Sie das Bandana zunächst flach hin und falten Sie es dann diagonal, um ein Dreieck zu erhalten. Klappen Sie anschließend die Spitze nach innen, bevor Sie den Stoff weiter auf sich selbst falten, bis ein wenige Zentimeter breiter Streifen entsteht.
Je schmaler der Streifen gefaltet ist, desto schlichter wirkt das Ergebnis. Umgekehrt verleiht ein etwas breiterer Streifen dem Outfit mehr Charakter.
Das Bandana um den Hals tragen
Dies ist zweifellos die eleganteste Art, ein Bandana zu tragen: Nach dem Falten zu einem Band knoten Sie es einfach um den Hals mit einem kleinen Knoten auf der Vorderseite oder leicht seitlich versetzt.
Das Ziel ist nicht, den Stoff wie eine Krawatte festzuziehen, sondern eine gewisse Lockerheit zu bewahren. Das Bandana soll sich nämlich ganz natürlich der Bewegung des Kragens anpassen und leicht entspannt sitzen.
Bei milderen Temperaturen ist es zudem eine hervorragende Alternative zum Schal oder Halstuch.
Das Bandana als Halstuch
Für einen markanteren Look können Sie einen Teil der Dreiecksform des Bandanas beibehalten. Lassen Sie nach dem Falten eine kleine Spitze vorne am Hals sichtbar, bevor Sie die Enden im Nacken zusammenbinden.
Diese Trageweise erinnert eher an das Reisen, die Riviera oder den neu interpretierten Western-Stil. Sie passt hervorragend zu leichten Jacken, Jeanshemden oder Stücken mit militärischen Einflüssen.
Wichtig ist, beim Rest des Outfits eine gewisse Schlichtheit zu wahren, damit das Bandana ein Akzent bleibt und nicht das dominierende Element ist.

Das Bandana in der Brusttasche des Sakkos
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Bandana zweckzuentfremden: In die Brusttasche gesteckt, kann es ein klassisches Einstecktuch mit einem Hauch von Originalität ersetzen!
Das Ergebnis ist weniger formell als ein Seideneinstecktuch, dafür aber oft ausdrucksstärker! Die Muster des Bandanas sorgen für Struktur und Kontrast, besonders in Kombination mit Stoffen wie Leinen, Baumwolle oder Sommerwolle.

Womit lässt sich ein Bandana kombinieren?
Das Bandana wirkt besonders gut in Kombination mit Kleidungsstücken, die bereits einen starken Charakter haben. Man findet es ganz natürlich kombiniert mit:
- einer Safari-Jacke;
Umgekehrt empfiehlt es sich meist, es nicht mit sehr formellen Outfits oder strengen Anzügen zu kombinieren, wo es im Verhältnis zum restlichen Ensemble deplatziert wirken könnte.
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Entdecken Sie unser Video-Tutorial
Wenn Sie eine Videodemonstration bevorzugen, haben wir auch ein Tutorial erstellt, in dem wir Schritt für Schritt zeigen, wie man ein Bandana faltet und wie man es im Alltag vielseitig tragen kann!
Das vollständige Tutorial ansehen: