Die Entstehung und Entwicklung des Hemdes
Das erste Hemd zum Knöpfen lässt sich auf das Jahr 1871 zurückdatieren: dieses Modell wurde vom Modehaus Brown, Davis & Co of Aldermanbury in London eingetragen. Obwohl das Hemd schon seit dem Mittelalter existiert, hat es sich stark entwickelt, besonders in Hinsicht auf seine Verwendung. Im Mittelalter zog man es über den Kopf und ließ die Knöpfe nicht zum Vorschein kommen. Damals diente das Hemd als Unterwäsche – kaum zu glauben, denn heute nimmt es eine fundamentale Rolle in der Stattlichkeit der maskulinen Kleidung ein.

Erst 1930 kamen die ersten Hemden mit festem Kragen auf den Markt. In den 1950er Jahren wurden die ersten kurzärmeligen Hemden entworfen, damals besser bekannt unter dem Namen „Hemdchen“ und wurden zum absoluten Erfolg.
Von den 1960er Jahren an trugen Männer Hemden im Allgemeinen ohne Anzug oder Weste. Diese neue Mode begünstigt Hemden mit einer Brusttasche.
Gestreifte Hemden sind erst Ende des 19. Jahrhunderts in Mode gekommen. Damals waren diese Art von Hemden nicht unbedingt sehr angesehen; das Muster ließ die Idee aufkommen, den Schmutz besser kaschieren zu wollen.
Heutzutage sind weiße, blaue und rosa, einfarbig oder gestreifte Hemden zu großen Klassikern in Ihrem alltäglichen professionellen Outfit geworden. Was das gemusterte Hemd angeht, so ist es recht neu und noch nicht sehr verbreitet unter der maskulinen Spezies, die sich zu allen Anlässen mit klassischen und anpassbaren Hemden zufriedengibt. Die Kragenform ist die fundamentale Stilmarke eines jeden.

Damals unterschied man in zwei verbreitete Arten von Hemdkragen: den Stehkragen und den Umschlagkragen. Heutzutage gibt es eine Unzahl an verschiedenen Kragen für jedes Hemdmodell und einige Kragen sind ausschließlich bestimmten Anlässen vorbehalten.
Die beachtliche Entwicklung der Hemdenschnitte zeichnet sich vor allem durch das Aufkommen von immer angepassteren Hemden für Herren aus. Während im vergangenen Jahrhundert der Hemdenschnitt Regular, also weit, bevorzugt wurde, neigt die aktuelle Tendenz zum anliegenden oder Slim-fit Schnitt hin, zur Körpernähe, die den männlichen Oberkörper zur Geltung bringt. Auch wenn das Hemd inzwischen ein Unisex Kleidungsstück ist, so wird es nach wie vor mehr von Männern getragen. Die heutzutage auftauchenden Muster und Farben sind immer gewagter und lassen sich leicht mit der restlichen Kleidung kombinieren, vorausgesetzt Ihr Stil ist kohärent und eigen.
Die letzten Saisons haben gezeigt, wie wichtig die Texturen von Stoffen sind. Der Star der Saison Frühjahr-Sommer 2019 ist das Strickhemd. Mesh- oder Baumwollstepphemden sind Mischformen zwischen einem Poloshirt und einem Hemd. Für lässige, schicke Outfits können Sie es mit einem Blazer, Jeans und Turnschuhen kombinieren. Diese Kombination wird im beruflichen Kontext sogar allmählich notwendig.
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